Deutscher Buchpreis 2026

Die sechs Finalisten stehen fest

Die Jury des Deutschen Buchpreises 2026 hat aus 20 Longlist-Titeln die sechs Finalisten gekürt. Die Auswahl spiegelt ein breites Spektrum zeitgenössischer deutschsprachiger Literatur wider. Dabei ist ein Generationenwechsel spürbar.

Worum geht es in den Büchern, die von den sieben Jurymitgliedern aus den 205 gesichteten Titeln ausgewählt wurden? Lassen wir Jurysprecherin Cornelia Geißler, Berliner Zeitung, zu Wort kommen: „Was kommt? Was bleibt? So  unsicher die Gegenwart auch sein mag, erweist sie sich doch als Nährboden für eine großartige Literatur. Die sechs Romane der Shortlist zeugen davon. Sie schärfen den Blick auf Vergangenes. Sie deuten auf politische Verbrechen und zeigen den Kampf dagegen in zaghaften oder waghalsigen Schritten. Sie erzählen von Träumen und Möglichkeiten des Individuums, den eigenen Weg zu gehen, die Gesetze der Wissenschaft zu nutzen, die Freiheit der Kunst zu spüren und ein Miteinander zu erproben. Wir lesen auf vielfach unerwartete Weise von Sehnsucht, Freundschaft, Liebe und Gewalt. Wir sind begeistert davon, welch ästhetischer Reichtum in diesen Büchern steckt, welche Sprachlust. Und es gibt immer noch Grund zu lachen.“ (Zitat entnommen aus der Presse-Information des Deutschen Buchpreises)
Die Gewinnerin oder der Gewinner des Preises wird traditionell im Rahmen der Frankfurter Buchmesse gekürt. Der Preis ist mit 25.000 Euro dortiert, die übrigen fünf Nominierten der Shortlist erhalten jeweils 2.500 Euro.
 
Weitere Informationen zu den Büchern, die es auf die Zielgerade geschafft haben, finden Sie unter Deutscher Buchpreis und auf der Hompage des Borromäusvereins e. V. . (aufgerufen am 09.09.2026)